Fast Food steuert auf ein fast end zu

Der letzte Whopper wurde gegessen, die letzten Chickenwings ab gezaust und die letzte Pappkrone zum Kindermenü gepackt. Sämtliche Burger King Filialen in Costa Rica schlossen in den frühen Morgenstunden am 5. Oktober für immer.

Burger King schließt in Costa Ricadas Restaurant wird geschlossen

Mit dem Stilllegen der insgesamt 29 Filialen verloren 434 Mitarbeiter von einem auf den anderen Tag ihre Jobs. Ihnen wurde zwar eine angemessene Abfindung zugesprochen, jedoch fragt man sich, woher diese Summen an Geld genommen werden sollen, denn Burger King US weigert sich die entsprechenden Mittel für diese Zahlung bereit zu stellen.

Grund: Unstimmigkeiten

Burger King US lieferte auch den Grund für die plötzlichen Schließungen. Nach den offiziellen Aussagen lagen Differenzen zwischen ihnen als Aktionäre und Burger King Costa Rica als Inhaber vor, die das Betreiben des Geschäftes betrafen.

Burger King CR dankte der Regierung von Costa Rica für die Vermittlung in der Auseinandersetzung, vor allem dem Handelsministerium für die Verhandlungen mit BKC US, die versuchten, das Schließen der Filialen zu vermeiden.

Der King muss abdanken

Gerüchte, dass die Burger-Kette des Land verlassen würde, begannen schon Anfang dieses Jahres nach der Schließung des mehrere Restaurants und die Anhäufung von Schulden bei der Sozialversicherung. Das Unternehmen bestritt das mehrmals, stattdessen gab es Eröffnungen neuer Restaurants in diesem und nächstem Jahr bekannt.

Pustekuchen – jetzt sind sie geschlossen, die Türen es Fast Food Unternehmens in Costa Rica. Doch stört das bis auf die leidtragenden Arbeitnehmer überhaupt jemanden? Diese Frage ist berechtigt, denn Burger King, MC Donalds und Co. haben in letzter Zeit immer mehr an Beliebtheit verloren.

MC Donalds EssenSchwere Zeiten für Fast Food Restaurants

Die Gesellschaft achtet mehr als je zuvor wieder auf gesunde Ernährung. Dass so ein MC Menü nicht gerade eine Kur für den Körper ist, steht fest. Zudem wird vermehrt Wert auf Bio-Produkte gelegt, der vegetarische Lifestyle liegt im Trend und auch Veganer sind keine Seltenheit mehr.

Auch die Qualität der Produkte lässt mehr als zu wünschen übrig. Pappige Brötchen, trockene Frikadellen. Mittlerweile gibt es viel bessere und vor allem leckere Alternativen um den kleinen Hunger zwischendurch zu befriedigen. Ketten wie „Vapiano“ laufen den typischen Fast Food Restaurants mittlerweile den Rang ab. Sie sind zwar durchaus etwas teurer, doch es zeigt sich, dass die Kunden bereit sind für Frische und Qualität den einen oder anderen Euro mehr auf den Tisch zu legen.

Paradebeispiel: MC Donalds

MC Donalds steckt schon seit längerer Zeit in einer Image Krise, denn sie sind weder jung noch hip noch in irgendeiner Art und Weise mit gesunder Ernährung zu vereinbaren. Das reist auch nicht die optionale Fruchttüte zum Burger-Menü heraus. Die Kundenzahlen sinken rapide, es wird Zeit zu handeln. Der neue Chef musste abdanken und ein neuer soll den Karren aus dem Dreck ziehen.

Umschwung auf Bio – Top oder Flop?

Seine Lösung: Bio soll es werden – und so kam der erste MC Donalds Bio Burger auf den Markt, der McB. Schaut man allerdings genauer hin, ist der McB gar kein Bio-Burger, sondern ein ganz normaler 0815-Burger mit Biofleisch. Tomate, Salat, Gewürzgürkchen und der Rest stammen aus normaler Produktion.Werbeplakat in der U-Bahn

Ein Jahr Vorbereitungszeit habe es gebraucht, bis man genug Biorindfleisch aufgetrieben und McDonald’s sie zertifiziert habe, erzählt McDonald’s stolz in zahlreichen Videos. Nach drei Wochen löst der LongMcB als zweiter Bio-Burger den McB ab – und dann endet schon nach sieben Wochen der Schnupperkurs Bio.

Ist wohl doch nicht so gut aufgegangen, das Konzept mit samt bunten Werbefilmchen vom Bauernhof und allem Drum und Dran. Und was sagt MC Donalds dazu? “Unser Ziel ist es, dauerhaft Burger mit Bio-Rindfleisch auf der Karte zu haben. Am Ende entscheidet aber der Gast, was bei uns passiert, indem er den McB kauft oder eben nicht. Denn natürlich haben wir unsere Planzahlen”, gesteht Deutschland-Chef Holger Beeck in einem Interview ein.

Wie geht‘s weiter?

Ob sich die Fast Food Ketten wieder erholen und sich ihren Platz auf dem Markt zurück erkämpfen, bleibt fraglich. Momentan schaut es sehr danach aus, dass bald kein Kunde mehr den Werbeslogan von MC Donalds, „Ich liebe es“, so unterschreiben würde.

 

Welches tägliche Lebensmittel beispielsweise Krebserregend ist, finden Sie in den Horrornachrichten der Buschtrommel Costa Rica.

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